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News-Blog

Linke Hochschulgruppe Stuttgart

Veranstaltung mit Stefan Lessenich am Di, 13.7. muss leider entfallen. 

July 12th, 2010

Die Veranstaltung mit Prof. Stephan Lessenich: Der neoliberale Sozialstaat: Hartz IV und Aktivierung, die für Dienstag, den 13.7. angesetzt war, muss leider entfallen. Wir bitten um Beachtung.

Vortrag/Diskussion 14.7.: Prof. Michael Weingarten/Dr. Annette Ohme-Reinicke: “Was heißt kritische und emanzipatorische Bildung heute?” 

July 12th, 2010
..:: Mi, 14.7.2010, 19.00Uhr ::..

Vortrag und Diskussion
Prof. Michael Weingarten/Dr. Annette Ohme-Reinicke:
“Was heißt kritische und emanzipatorische Bildung heute?”

Veranstaltungsreihe “Bildung und Befreiung. Ansätze kritischer politischer Bildung”

In kapitalistisch verfassten Gesellschaften bewegt sich Bildung immer in einem widersprüchlichen Verhältnis von Emanzipation und Herrschaft – so die Diagnose des Bildungstheoretikers Heinz-Joachim Heydorn. Einerseits soll Bildung für die Verwertungszwänge des Kapitals funktionalisiert werden, andererseits kann sie darin nicht völlig aufgehen. Denn die Momente von Emanzipation und Selbstbestimmung, die jeglicher Bildung innewohnen, leisten hartnäckig Widerstand. Doch gerade diese emanzipatorischen Aspekte werden vom neoliberalen Kapitalismus wiederum in Dienst genommen. Die Dialektik von Bildung und Herrschaft könnte eine weitere Schleife drehen.

Vor diesem Hintergrund fragt der Vortrag, wie Begriff und Praxis emanzipatorischer Bildung heute zu denken sind und welche Rolle Schulen und Universitäten dabei spielen – drängende Fragen in Zeiten von PISA, Bologna Exzellenzinitiative und unternehmerisch geführter Hochschulen.

Michael Weingarten ist Professor am Institut für Philosophie der Uni Stuttgart, Annette Ohme-Reinicke ist dort Lehrbeauftragte.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung BaWü

Mi, 14.7. 19.00Uhr | Stuttgart | Uni Mitte, K1, Keplerstr. 11, Raum 1.08

Di, 13.7., 19.Uhr: Vortrag/Diskussion: Der neoliberale Sozialstaat: Hartz IV und Aktivierung 

July 9th, 2010
..:: Di, 13.7.2010, 19.00Uhr ::..

Vortrag und Diskussion
Prof. Stephan Lessenich: Der neoliberale Sozialstaat: Hartz IV und Aktivierung

Veranstaltungsreihe “Sozialstaatlichkeit im Wandel”

Der Sozialstaat befindet sich in einer Phase nachhaltiger Umbrüche. Globaler Wettbewerb und knappe Kassen, Emanzipation und demographischer Wandel sind nur einige Elemente eines komplexen Bedingungszusammenhangs, der den Sozialstaat seit geraumer Zeit massiv unter Druck setzt.

Der in diesem Kontext sich vollziehende Wandel vom (ver-)sorgenden zum aktivierenden und investiven Sozialstaat steht im Mittelpunkt des Vortrages. Er deutet den aktuellen Umbau des Sozialstaats als eine Neuerfindung des Sozialen – im Sinne einer (re-formierten) “Aktivgesellschaft”, in der Mobilität, Flexibilität und Produktivität zu politischen Steuerungsformeln individuellen Selbstzwangs verkommen.

Stephan Lessenich ist Professor für Soziologie an der Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte sind: kritische Gesellschaftstheorie und Soziologie des Sozialstaats. Er ist u.a. Autor des Buches “Die Neuerfindung des Sozialen: Der Sozialstaat im flexiblen Kapitalismus” (2008) und Mitautor des Diskussionsbandes “Soziologie – Kapitalismus – Kritik: Eine Debatte”.

Gemeinsame Veranstaltung mit attac Stuttgart und der Rosa-Luxemburg-Stiftung BaWü

Di, 13.7. 19.00Uhr | Stuttgart | Uni Mitte, K1, Keplerstr. 11, Raum 1.08

Di, 6.7. ab 18Uhr: Film, Vortrag und Diskussion: Aufstand der Zapatista 

July 4th, 2010
Film, Vortrag und Diskussion
Aufstand der Zapatista

Geschichte und aktueller Bezug zu einer indigenen Bewegung, die sich in der
Weltöffentlichkeit seit 1994 durch ungewohnte Kreativität und fortschrittliche
Ideen für ein bewusst antikapitalistisches basisdemokratisches und
undogmatisches Gesellschaftskonzept einsetzt und damit insbesondere die
Globalisierungskritik beeinflusst hat

Der erste Teil des Abends soll eine kurze Einführung zum Hintergrund und den
Anfängen des indigenen Aufstandes geben. Im dafür gezeigten Film „Der Aufstand
der Würde“ (65 min., D 5/2007) werden das alltägliche Leben in Chiapas,
Süd-Mexico und die Auswirkungen des Aufstandes auf die bäuerlichen
Gemeinschaften vorgestellt. Weiterhin erfährt die/der Interessierte mehr zu den
Strukturen der Zapatista, zu ihren vielen kreativen internationalen Kampagnen
sowie zum globalisierungskritischen, radikal basisdemokratischen Politikverständnis.

Im zweiten Teil des Abends wird die Referentin Katja Barth (CAREA e. V.) auf die
eigentlichen Strukturen, die angestrebte Autonomie und die eigene praktische
Umsetzung der Forderungen der Zapatista näher eingehen. An dieser Stelle wird
genügend Zeit für Nachfragen und kurze Diskussionsbeiträge sein.

Di, 6.7.2010 18.00Uhr | Stuttgart | Uni Mitte, K1, Keplerstr. 11, Raum 6.05

Mi, 30.6. 19.00Uhr: “Burschen (he)raus? Welche Funktionen hat eine studentische Verbindung in einer modernen Gesellschaft?” 

June 22nd, 2010

Vortrag und Diskussion
Stephan Peters: Burschen (he)raus? Welche Funktionen hat eine studentische Verbindung in einer modernen Gesellschaft?

Sie wirken antiquiert, teilweise sind sie Karnevalsvereinen ähnlich, sie pflegen merkwürdige Rituale. Es sind nur Männer zugelassen, Frauen sind schmuckes Beiwerk. Sie helfen sich gegenseitig an gute Posten zu kommen, sie pflegen ihre Netzwerke. Sie sind politisch aktiv, fallen jedoch kaum auf.
Es geht um studentische Verbindungen, Korporationen, Burschenschaften. Wer sind sie, was machen sie, was wollen sie und wie vertragen sich diese Bünde mit einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung BaWü

Mi, 30.6.2010 19.00Uhr | Stuttgart | Uni Mitte, K1, Keplerstr. 11, Raum 1.08

Krisendemo am Sa, 12.6. in Stuttgart - Hinein in den Bildungsblock! 

June 10th, 2010

Wie ihr hoffentlich schon wisst, finden am Samstag, den 12.6. zwei größere
Krisendemos in Stuttgart und in Berlin statt.

Wir von der Linken Hochschulgruppe Stuttgart beteiligen uns an der Mobilisierung
und schreiben euch an, um euch zu informieren und herzlich zu den
Demonstrationen und insbesondere dem Bildungsblock, welcher den zusammenhang
zwischen Bildungsprotest und Krisenprotest herstellen soll, einzuladen.

Wir haben uns in den letzten Wochen einen Diskussionsbeitrag bzw. Aufruf zur
Krisendemo erarbeitet. Insbesondere wird hier Arbeit und Leistung als Ideologie
thematisiert sowie ausgeführt, welche Funktion Bildung in einer kapitalistischen
Gesellschaft hat, um damit die Notwendigkeit eines Bildungsblocks auf dem Demo
zu verdeutlichen und Bildungspolitik in einen größeren Kontext zu stellen. Aber
lest selbst: hier
Wir freuen uns über Kritik und Anregungen!

Auftakt der Demo ist um 10.00Uhr in der Lautenschlagerstr./Stuttgart (gegenüber
HBF). Die Demo startet dann um 11.00Uhr.
Der Bildungsblock stellt sich an der Ecke Lautenschlagerstr/Kronenstr. ( siehe
hier) ab 10.00Uhr auf.

Weitere Infos und Aufrufe zur Krisendemo am 12.6. gibt es hier:
http://krisenproteste-stuttgart.de
http://www.kapitalismuskrise.org

Mit der Bitte um Weiterleitung

Bildungsstreik und Krisenproteste im Juni 2010 

May 21st, 2010

In der Woche vom 7.-13. Juni gibt es wieder größere Proteste im Rahmen des Bundesweiten Bildungsstreiks sowie der Krisenproteste. Dabei wird es in Stuttgart eine Großdemo am Mittwoch, den 9.6. explizit zur Bildungspolitik geben sowie eine Krisendemo am Samstag, den 12.6. Dort wird es einen Bildungsblock geben.

Wir arbeiten an einem eigenen Aufruf, der demnächst hier veröffentlicht wird.
Weitere Informationen folgenden bald. Bitte beachtet auch unsere Veranstaltungen.

Do, 28.1. Vortrag&Diskussion: Konsum im Kapitalismus 

January 14th, 2010
Vortrag&Diskussion: Konsum im Kapitalismus: ‚Wohlstands- und Überflussgesellschaft’ - ‚Konsumterror und Konsumentenmacht’ von Prof. Dr. Hans Schwarz

Wer heute noch behauptet, Arbeiter hätten im Kapitalismus nichts zu verlieren als ihre Ketten, macht sich lächerlich. Nicht zuletzt vor den Leuten, von denen die Rede ist. Wir leben näm­lich in einer „Wohlstandsgesellschaft“, auch wenn die kleinen Unterschiede zwischen Kauf­­­­häusern und Discountern, Gourmetrestaurants und Frittenbuden, Studiosus- und Low-Budget-Reisen Zwei­­fel an der Behauptung aufkommen lassen könnten. Der Konsum der Menschen gilt ein­fach als letztes Ziel dieser Wirtschaft und als überaus gut bedient dazu. Als müsste um je­den Euro Lohn gekämpft werden, wenn dem so wäre!

Eine Kritik am Konsum im Kapitalismus gibt es allerdings auch. Die Gesellschaft laboriert nach verbreiteter Auffassung an einem Zuviel davon, so dass sie auch „Überflussgesellschaft“ heißt. Der „Kon­sumterror“ lauert in jeder Einkaufspassage und kommt jeden Abend mit der TV-Werbung ins Haus, die mit ihrer Manipulation „künstliche Bedürfnisse“ kreiert, damit die Kassen klingeln. Als rastloser Autofahrer versaut dann der Konsument das Klima, als un­ersättlicher Fleisch­esser nötigt er die Agrarindustrie, zu minimalen Preisen maximale Mengen von Gammel­fleisch über den Tresen zu reichen.
So kommt „König Kunde“ in den Genuss einer Doppelrolle: Als Konsument darf er dem Kapitalismus für eine Leistung danken, die gar nicht im Programm ist, nämlich Versorgung. Und die schädlichen Wirkungen, die das kapitalistische Wachstum tatsächlich auf Natur und Gesundheit hat, weil Gewinn statt Versorgung sein Ziel ist, darf der Konsument seinen maß­losen Ansprüchen zurechnen.

Der Vortrag will nicht nur erläutern, welche Rolle der Konsum im Kapitalismus faktisch spielt, sondern auch die gängigen Ideologien über „König Kunde“, seine Anfälligkeit für die Tricks der Werbung sowie seine „Konsumentenmacht“ kritisieren und diese Kritik zur Dis­kussion stellen.

Donnerstag, 28.1.2010, 19.00Uhr ct Stuttgart | Uni Stadtmitte, K I, Raum 6.05, Keplerstr. 11

Do, 22.10. 20.00Uhr: Michael Heinrich: “Das Kapital lesen” 

October 18th, 2009

Mit der Finanzkrise wurde deutlich, dass Krisen nach wie vor zum Kapitalismus gehören, und seither stößt auch Marx wieder auf verstärkte Aufmerksamkeit, hatte er doch den krisenhaften Charakter des Kapitalismus stets betont.

Allerdings liefert sein »Kapital« nicht einfach eine alternative ökonomische Theorie, die dann für alternative »Konjunkturpakete« verwendet werden kann, es geht vielmehr um eine grundlegende »Kritik der politischen Ökonomie« (so der programmatische Untertitel des »Kapital«). Was es mit dieser Kritik auf sich hat, warum es bei der Marxschen Arbeitswerttheorie nicht einfach auf Arbeit, sondern auf abstrakte Arbeit ankommt, warum es im »Kapital« um Fetischismus und die »gespenstige« Seite des Werts geht, was Kapital, Ausbeutung und Krise miteinander zu tun haben, und wieso die Kritik an Kapitalisten, die sich wie »Heuschrecken« verhalten, oder Bankern, die zu große Risiken eingehen, als Kapitalismuskritik viel zu kurz greift, darum soll es gehen.

Michael Heinrich ist Redaktionsmitglied von PROKLA Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft (www.prokla.de) und Autor von »Die Wissenschaft vom Wert«, Münster 1999; »Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung«, Stuttgart 2004; »Wie das Marxsche Kapital lesen?« Stuttgart 2008 sowie zahlreicher Aufsätze zur Marxschen Theorie und zur aktuellen Entwicklung des Kapitalismus (weitere Texte siehe: www.oekonomiekritik.de).

Gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Donnerstag, 22.10.2009, 20 Uhr

Stuttgart | Uni Stadtmitte, K I, Raum 6.05, Keplerstr. 11

Handout zum Referat über immaterielle Arbeit 

July 21st, 2009

Wir haben das Handout zu unserem internen Referat über immaterielle Arbeit / über Karl Marx’ Ausführungen über Freiheit und Notwendigkeit online gestellt. Das Referat gibt es hier: hier
In diesem Kontext möchten wir euch auf die im Referat zitierte Dokumentation über Toni Negri aufmerksam machen. Ihr könnt sie unter http://video.google.com/videoplay?docid=-635735684063417950 anschauen



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BOLOGNA - Spaghetti oder Bildung?

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